Förderprojekte

Da unsere Stiftung noch relativ klein ist, will sie sich zur Zeit auf wenige modellhafte Projekte konzentrieren. Trotzdem konnten wir in der Vergangenheit über diese größeren Projekte hinaus hier und da helfen.


Werkstatt Lebenshunger, Bleib gesund, Mia

Der Anteil an Kindern mit Gesundheitsproblemen wie Übergewicht, Lernstörungen, psychomotorischen Auffälligkeiten und psychischen Problemen steigt stetig an. In den Medien wird oft der Eindruck vermittelt, dass Gesundheitsbewusstsein vor allem mit gesunder Ernährung und Bewegung zusammenhängt. Vielmehr jedoch muss es um einen ganzheitlichen Ansatz gehen, der neben der Ernährung und Bewegung auch die Bereiche Selbstgefühl, Umgang mit Gefühlen und Entspannung umfasst. Das Projekt basiert auf einem musikalisch-ressourcenorientierten Ansatz. Es möchte Kinder dabei unterstützen, sich selbst mit ihren physischen, psychischen und sozialen Bedürfnissen spielerisch wahrzunehmen und zu entdecken. Die Geschichte einer kleinen Maus, die sich auf eine Reise begibt, um herauszufinden, was man eigentlich tun muss, um gesund zu bleiben, sowie witzige und lehrreiche Lieder stehen dabei im Mittelpunkt. Sie eröffnen den Kindern Spielräume, die es ihnen ermöglichen mit allen Sinnen zu erfahren, was „gesund sein“ alles bedeutet.


Grundschule Schönhagen

Die kleine Grundschule bei Solingen hat einen Chor für alle Schüler der Schule eingerichtet, der außerhalb des normalen Schulalltages probt und Auftritte absolviert. Die Schulleitung legt großen Wert darauf, dass jedes Kind an diesem Chor teilnimmt. Für die Finanzierung des Chorleiters leistete die Stiftung „Kinder brauchen Musik“ für das Schuljahr 2015 – 2016 einen Beitrag.


Karibuni

Weltmusik ist für Alle eine Bereicherung. Gerade die unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen von Weltmusik sind für die ganzheitliche Musikalisierung von Kindern von unschätzbarem Wert. Musik. Bewegung, Sprache und Alltagskultur verschmelzen zu einer einzigartigen Erlebniswelt. Ohne musikalische Vorkenntnisse gelingt hier sofort der Praxiseinstieg. Somit ist das Medium „Weltmusik“ in der inklusiven Musikpraxis von besonderer Bedeutung hinsichtlich der sozialen Integration, der Kreativitätsförderung, ebenso in der individuellen Förderung.
Ein wesentlicher Punkt der Praxis ist der interkulturelle Aspekt. Alle Kinder werden durch Musik, Gesang, Bewegungsspiele an „fremde“ Kulturen herangeführt. Durch den gleichen Ausgangspunkt aller wird eine positive Neugier und eine Sensibilität für das „Andere“ aber auch das „Gemeinsame“ erzeugt. Darüber hinaus wird das Selbstbewusstsein der Kinder mit Migrationshintergrund durch die Beschäftigung mit „fremden“ Kulturen gestärkt. Die Stiftung förderte die Durchführung dieses Projekts an 4 Grundschulen.


SKF München – Musik macht Kinder stark – Lieder die Mut und Spaß machen

Die Tagesstätte verfügt über 16 Plätze in zwei Gruppen. Es werden Schulkinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren betreut, die besondere Förderung im sozialen, emotionalen, familiären und schulischen Bereich benötigen. Hier förderten wir ein einmal wöchentlich stattfindendes, gruppenübergreifendes Musikprojekt. Ein professioneller Musiker singt mit den Kindern und führt sie an den Einsatz von Percussion-Instrumenten heran, ihr Erlerntes stellen in zwei Konzerten im Jahr vor. Projektziele: Gemeinschaft erleben, Rücksicht nehmen, Selbstbewusstsein entwickeln und Persönlichkeitsentfaltung.


Kinderkunstwerktstatt Seepferdchen

Der gemeinnützige Verein leistet seit vielen Jahren in Berlin-Wedding eine besonders liebevolle Arbeit für Kinder, die teilweise kostenlos, teilweise über den Jobcenter-Zuschuss „Bildung und Teilhabe-Schein“ Klavier- und Gitarrenunterricht erhalten, gemeinsam Singen und kulturelle Erlebnisse teilen. Der Verein steht mit seiner eigenen Immobilie Kindern und deren Familien offen und unsere Stiftung unterstützte deren generelle Arbeit im vergangenen Jahr mit € 1000,-


Musik und Theater an der inklusiven Sophie-Scholl-Grundschule in Hanau

Die inklusive Ganztagsschule in Hanau startete 2015 ein Musiktheaterprojekt mit drei Säulen: Musik, Wort, Tanz. Die Schüler erhalten variable Ausdrucksmöglichkeiten sowohl im Gruppengeschehen als auch zur individuellen Gestaltung. Die Arbeitsweise weckt Begabungen, zeigt Neigungen und Stärken, die dann im weiteren Vorgehen von der Schule aufgegriffen und vertieft werden. In der Musiktheater AG wirken etwa 20 Kinder mit, viele davon mit Förderbedarf.


KME-Förderschule Wuppertal

An dieser Förderschule, die ihren Schwerpunkt auf körperliche und motorische Entwicklung setzt, fördert unsere Stiftung für ein Jahr die (Einzel)-Musiktherapie. Kinder die nicht sprechen oder laufen können und mit weiteren Einschränkungen leben müssen, werden hier einmal die Woche von einer Musiktherapeutin betreut. Sie werden in ihrer Persönlichkeit gestärkt, können ihr Innenleben zum Ausdruck bringen und Lebensfreude tanken. Die Musiktherapie bietet vielen schwerst-mehrfachbehinderten Kindern den idealen Rahmen, über Atemlaute, Singen und Bewegungen einen musikalischen Prozess zu gestalten. Dieser Prozess ist die ideale Kommunikationsbrücke – raus aus ihrer Isolation.


Grundschule Seelow

Die Stiftung unterstützt die Schule bei der Anschaffung von Instrumenten für die Schulband. Rolf hat diese Schule besucht. In dem sozialschwachen Einzugsgebiet leben viele Familien, die sich Musikunterricht für ihre Kinder nur schwer leisten können. Engagierte Lehrkräfte und Sozialarbeiterinnen an der Schule setzten das Bandprojekt mit viel Enthusiasmus um. Die Schüler schreiben eigene Songs und sind merklich über sich hinausgewachsen.


Schulverein der Schule Carsten-Redder-Str.

Förderung der Musikthearpie an dieser Schule. Sie dient der Wiederherstellung und Erhaltung seelischer und körperlicher Gesundheit, die die Schülerschaft, bestehend aus ausschließlich Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, besonders nötig hat. Viele von ihnen kommen aus sozialschwachen Elternhäusern, häufig mit Migrationshintergrund. In diesem konkreten Förderantrag bat der Schulverein um Unterstützung für den Kauf einer pentatonischen Kinderharfe, ein sehr niedrigschwelliges Instrument mit hohem Aufforderungscharakter. Die Kinder können ohne Vorkenntnisse spielen und wohlklingende und positive Klänge erzeugen.


Liederspaß mit Bonobo

Mit viel Freude sollen Flüchtlingskinder, die in das deutsche Schulleben integriert werden, die deutsche Sprache lieben lernen. „Man lernt singend viel leichter und bekommt schnell eine gute Aussprache.“ Davon ist Rolf Zuckowski überzeugt und fand diese Einschätzung bestätigt in den Erfahrungen des Lübecker Musiklehrers Hans Niehaus, der während eines dreijährigen Aufenthaltes im Westjordanland in der deutsch-palästinensischen Schule Talitha Kumi gemeinsam mit Kindern und einheimischen Lehrern seine neuen Deutschlernlieder erproben konnte. „Na sowas!? Liederspaß mit Bonobo“ heißen Buch und CD. Das pädagogische Begleitmaterial einschließlich der anregenden Illustrationen wurden von Heidi Niehaus erarbeitet. Das junge Team „erfindenker“ (Fabio Niehaus und Sandro Jahn), die mit diesem Lernprogramm bereits seit 2 Jahren für das Goethe Institut und die ZfA weltweit unterwegs sind, bringen das Buch einschließlich der CD heraus (www.erfindenker.de ). Rolf Zuckowski wird mit seiner Stiftung „Kinder brauchen Musik“ dazu beitragen, dass sich diese gute Idee schnell verbreitet und in möglichst vielen Schulen, besonders in DaZ-Klassen, unterrichtsbegleitend umgesetzt wird.


Fliegendes Klassenzimmer
- Meine Heimat unser blauer Planet

Unsere Stiftung fördert Begegnungen mit geflüchteten Kindern in der mobilen Kuppel des Planetarium Hamburg. Die beliebte Planetariumsshow „Meine Heimat, unser blauer Planet“ mit vielen Zuckowski-Liedern steht dafür ab sofort für die Metropolregion Hamburg bereit.

Um an diesem Projekt teilzunehmen, sollten sich interessierte Schulen (bis Klasse 4), die schon eigene Begegnungsprojekte mit Flüchtlingskindern haben, melden. Die Stiftung übernimmt in Kooperation mit dem Verein „Brücken für Kinder e. V.“ jeweils die Kosten für die einwöchige Aufstellung der mobilen Kuppel des Planetarium Hamburg (Klima-Iglu) in der Turn- oder Pausenhalle.

Es erfolgt eine fachliche Einweisung. Rolf Zuckowski: „Der Erfolg des Pilot-Projekts in der Fridtjof-Nansen-Schule hat mich überzeugt, dass dies ein geeigneter Weg ist, das Verständnis der Kinder für einander zu fördern und mit Musik vielleicht sogar Freundschaften zu stiften.“

„Unsere mobile Planetariumskuppel ist ein Fliegendes Klassenzimmer, das Kindern aller Kulturkreise ein gemeinschaftliches und grenzenloses Erleben von Welt und Weltall ermöglicht. So wie in den Liedern von Rolf werden darin Herz und Verstand gleichermaßen angesprochen. Wir freuen uns daher sehr über diese wunderbare Zusammenarbeit mit Rolf und seiner Stiftung“, sagt Thomas Kraupe, Direktor des Planetarium Hamburg.


Materialien zum Thema:

Heimatplanet Hamburg


Beitrag auf SAT1 Regional:

SAT1 Fliegendes Klassenzimmer

Beitrag auf RTL Nord:

RTL Nord Kurznachrichten Fliegendes Klassenzimmer

Musikinstrumente für die „Marzähnchen“

Die „Marzähnchen“ sind ein Kindergarten im Berliner Ortsteil Ahrenfelde. Hier gibt es viele Familien, die alles andere als reich sind. Die Kinder – behinderte und nichtbehinderte – treffen sich im Musikclub. Dort proben sie für Auftritte, tanzen, singen, musizieren und entwerfen Kostüme und Bühnenbilder.

„Kinder brauchen Musik“ konnte mit einer kleinen Spende die Anschaffung von Musikinstrumenten ermöglichen.

Die Reise des Chores Kikotem aus Guatemala

Wir konnten ein interkulturelles musikalisches Begegnungsprojekt fördern. Kinder aus Guatemala City befreundeten sich mit den Kindern der Alsterfrösche und gaben Konzerte in Hamburg und anschließend in Süddeutschland gemeinsam mit dem Chor des Erich-Kästner-Dorfes in Oberschwarzach.

Bundesverband kleinwüchsige Menschen

Hier konnte unsere Stiftung mit einem kompletten Rock-Instrumentarium für die Kinder und Jugendlichen des Verbandes helfen.

Wir gratulieren den „quietschfidelen Steichern“

Unsere Stiftung finanzierte die Anschaffung der Geigen für dieses schöne Kita-Projekt in Sanitz. Jetzt wurde es mit dem Förderpreis der Hamburg-Mannheimer Versicherung ausgezeichnet. Wir freuen uns mit den Sanitzer Kita-Kindern!

„Das kleine Ich-bin-Ich“

Das Projekt des Vereins „Culture Goes Europe e. V.“ aus Erfurt hat mit dem Musical „Das kleine Ich-bin-Ich“ (nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Mira Lobe) ein musikalisches Projekt zur Zusammenarbeit von behinderten und nicht behinderten Kindern ins Leben gerufen. Insgesamt konnten 30 Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren teilnehmen. Das Projekt fand im September seinen Abschluss mit einer Aufführung in einem Erfurter Theater. Belege der Begleitbücher zur nachhaltigen Verbreitung liegen uns vor.

Erich-Kästner-Kinderdorf

In diesem Kinderdorf leben sozial benachteiligte und traumatisierte Kinder, denen durch das Erlernen des Harfespielens der Weg „vom Schatten ins Licht“ geebnet werden soll. Die wundervolle Wirkung dieses Unterrichts wird von der Leitung des Heimes, Gunda Fleischhauer, in beeindruckender Weise beschrieben.

Musik macht uns gemeinsam stark

„Musik macht uns gemeinsam stark“ heißt das Projekt an der gebundenen Ganztagsschule am Görlitzer Bahnhof in Berlin. Zielsetzung ist, möglichst vielen Kindern der Schule eine musikalische Bildung zu ermöglichen, indem sozial benachteiligte Kinder kostenlos am Chor teilnehmen und Instrumentalunterricht erhalten können. Insgesamt nehmen jährlich etwa 100 Kinder am Musikunterricht teil, viele Kinder stehen auf der Warteliste. Über das Projekt “Musik macht uns gemeinsam stark” hat die Schule einen Fundus an Instrumenten und Noten aufgebaut, die die Schüler kostenlos ausleihen können. Professionelle Musikerinnen und Musiker unterrichten die Kinder einmal wöchentlich während der Schulzeit.

„Auf die Klänge, fertig, los“

Die Kindervereinigung Chemnitz e. V. veranstaltete von April 2008 bis zum Beginn der Sommerferien auf verschiedenen öffentlichen Plätzen der Stadt Chemnitz die Musikinitiative „Auf die Klänge, fertig, los“. Angesprochen wurden Kinder verschiedenster Kulturen und Religionen zwischen 4 und 15 Jahren, bei denen der Musikunterricht im Schulalltag nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Mit Hammer, Säge, Bohrer und verschiedenen Materialien wurden Instrumente gebastelt. Die Begeisterung der Kinder für musikalische Tätigkeiten wurde geweckt, Gruppenzusammenhalt gestärkt und die Konzentrationsfähigkeit wurde ausgebaut.

Haus Mignon

Die in Hamburg-Nienstedten ansässige Einrichtung wurde gegründet um eine ambulante Behandlung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder und Jugendlicher aufzubauen sowie Formen einer anthroposophisch orientierten, heilpädagogischen Frühförderung zu entwickeln. Es wurde eine ambulante Musiktheapie für drei schwer traumatisierte Kinder ins Leben gerufen, die von der Stiftung über ein Jahr finanziert wird.

Kindergarten „Bullerbü“ in Conow / Mecklenburg-Vorpommern

Der Kindergarten bietet kostenfreie musikalische Früherziehung für alle Kinder an. Finanziert wurde dieses Angebot durch verschiedene Spenden, zumeist von Privatpersonen und in der Region ansässigen Firmen. Die Wirtschaftslage ließ eine Sicherung dieser Finanzierung für das Schuljahr 2009/2010 nicht mehr zu, so dass die Stiftung „Kinder brauchen Musik“ dem Antrag dieses Kindergartens gern nachkam.

Da unsere Stiftung noch relativ klein ist, will sie sich zur Zeit auf wenige modellhafte Projekte konzentrieren. Trotzdem konnten wir in der Vergangenheit über diese größeren Projekte hinaus hier und da helfen.


Werkstatt Lebenshunger, Bleib gesund, Mia

Der Anteil an Kindern mit Gesundheitsproblemen wie Übergewicht, Lernstörungen, psychomotorischen Auffälligkeiten und psychischen Problemen steigt stetig an. In den Medien wird oft der Eindruck vermittelt, dass Gesundheitsbewusstsein vor allem mit gesunder Ernährung und Bewegung zusammenhängt. Vielmehr jedoch muss es um einen ganzheitlichen Ansatz gehen, der neben der Ernährung und Bewegung auch die Bereiche Selbstgefühl, Umgang mit Gefühlen und Entspannung umfasst. Das Projekt basiert auf einem musikalisch-ressourcenorientierten Ansatz. Es möchte Kinder dabei unterstützen, sich selbst mit ihren physischen, psychischen und sozialen Bedürfnissen spielerisch wahrzunehmen und zu entdecken. Die Geschichte einer kleinen Maus, die sich auf eine Reise begibt, um herauszufinden, was man eigentlich tun muss, um gesund zu bleiben, sowie witzige und lehrreiche Lieder stehen dabei im Mittelpunkt. Sie eröffnen den Kindern Spielräume, die es ihnen ermöglichen mit allen Sinnen zu erfahren, was „gesund sein“ alles bedeutet.


Grundschule Schönhagen

Die kleine Grundschule bei Solingen hat einen Chor für alle Schüler der Schule eingerichtet, der außerhalb des normalen Schulalltages probt und Auftritte absolviert. Die Schulleitung legt großen Wert darauf, dass jedes Kind an diesem Chor teilnimmt. Für die Finanzierung des Chorleiters leistete die Stiftung „Kinder brauchen Musik“ für das Schuljahr 2015 – 2016 einen Beitrag.


Karibuni

Weltmusik ist für Alle eine Bereicherung. Gerade die unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen von Weltmusik sind für die ganzheitliche Musikalisierung von Kindern von unschätzbarem Wert. Musik. Bewegung, Sprache und Alltagskultur verschmelzen zu einer einzigartigen Erlebniswelt. Ohne musikalische Vorkenntnisse gelingt hier sofort der Praxiseinstieg. Somit ist das Medium „Weltmusik“ in der inklusiven Musikpraxis von besonderer Bedeutung hinsichtlich der sozialen Integration, der Kreativitätsförderung, ebenso in der individuellen Förderung.
Ein wesentlicher Punkt der Praxis ist der interkulturelle Aspekt. Alle Kinder werden durch Musik, Gesang, Bewegungsspiele an „fremde“ Kulturen herangeführt. Durch den gleichen Ausgangspunkt aller wird eine positive Neugier und eine Sensibilität für das „Andere“ aber auch das „Gemeinsame“ erzeugt. Darüber hinaus wird das Selbstbewusstsein der Kinder mit Migrationshintergrund durch die Beschäftigung mit „fremden“ Kulturen gestärkt. Die Stiftung förderte die Durchführung dieses Projekts an 4 Grundschulen.


SKF München – Musik macht Kinder stark – Lieder die Mut und Spaß machen

Die Tagesstätte verfügt über 16 Plätze in zwei Gruppen. Es werden Schulkinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren betreut, die besondere Förderung im sozialen, emotionalen, familiären und schulischen Bereich benötigen. Hier förderten wir ein einmal wöchentlich stattfindendes, gruppenübergreifendes Musikprojekt. Ein professioneller Musiker singt mit den Kindern und führt sie an den Einsatz von Percussion-Instrumenten heran, ihr Erlerntes stellen in zwei Konzerten im Jahr vor. Projektziele: Gemeinschaft erleben, Rücksicht nehmen, Selbstbewusstsein entwickeln und Persönlichkeitsentfaltung.


Kinderkunstwerktstatt Seepferdchen

Der gemeinnützige Verein leistet seit vielen Jahren in Berlin-Wedding eine besonders liebevolle Arbeit für Kinder, die teilweise kostenlos, teilweise über den Jobcenter-Zuschuss „Bildung und Teilhabe-Schein“ Klavier- und Gitarrenunterricht erhalten, gemeinsam Singen und kulturelle Erlebnisse teilen. Der Verein steht mit seiner eigenen Immobilie Kindern und deren Familien offen und unsere Stiftung unterstützte deren generelle Arbeit im vergangenen Jahr mit € 1000,-


Musik und Theater an der inklusiven Sophie-Scholl-Grundschule in Hanau

Die inklusive Ganztagsschule in Hanau startete 2015 ein Musiktheaterprojekt mit drei Säulen: Musik, Wort, Tanz. Die Schüler erhalten variable Ausdrucksmöglichkeiten sowohl im Gruppengeschehen als auch zur individuellen Gestaltung. Die Arbeitsweise weckt Begabungen, zeigt Neigungen und Stärken, die dann im weiteren Vorgehen von der Schule aufgegriffen und vertieft werden. In der Musiktheater AG wirken etwa 20 Kinder mit, viele davon mit Förderbedarf.


KME-Förderschule Wuppertal

An dieser Förderschule, die ihren Schwerpunkt auf körperliche und motorische Entwicklung setzt, fördert unsere Stiftung für ein Jahr die (Einzel)-Musiktherapie. Kinder die nicht sprechen oder laufen können und mit weiteren Einschränkungen leben müssen, werden hier einmal die Woche von einer Musiktherapeutin betreut. Sie werden in ihrer Persönlichkeit gestärkt, können ihr Innenleben zum Ausdruck bringen und Lebensfreude tanken. Die Musiktherapie bietet vielen schwerst-mehrfachbehinderten Kindern den idealen Rahmen, über Atemlaute, Singen und Bewegungen einen musikalischen Prozess zu gestalten. Dieser Prozess ist die ideale Kommunikationsbrücke – raus aus ihrer Isolation.


Grundschule Seelow

Die Stiftung unterstützt die Schule bei der Anschaffung von Instrumenten für die Schulband. Rolf hat diese Schule besucht. In dem sozialschwachen Einzugsgebiet leben viele Familien, die sich Musikunterricht für ihre Kinder nur schwer leisten können. Engagierte Lehrkräfte und Sozialarbeiterinnen an der Schule setzten das Bandprojekt mit viel Enthusiasmus um. Die Schüler schreiben eigene Songs und sind merklich über sich hinausgewachsen.


Schulverein der Schule Carsten-Redder-Str.

Förderung der Musikthearpie an dieser Schule. Sie dient der Wiederherstellung und Erhaltung seelischer und körperlicher Gesundheit, die die Schülerschaft, bestehend aus ausschließlich Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf, besonders nötig hat. Viele von ihnen kommen aus sozialschwachen Elternhäusern, häufig mit Migrationshintergrund. In diesem konkreten Förderantrag bat der Schulverein um Unterstützung für den Kauf einer pentatonischen Kinderharfe, ein sehr niedrigschwelliges Instrument mit hohem Aufforderungscharakter. Die Kinder können ohne Vorkenntnisse spielen und wohlklingende und positive Klänge erzeugen.


Liederspaß mit Bonobo

Mit viel Freude sollen Flüchtlingskinder, die in das deutsche Schulleben integriert werden, die deutsche Sprache lieben lernen. „Man lernt singend viel leichter und bekommt schnell eine gute Aussprache.“ Davon ist Rolf Zuckowski überzeugt und fand diese Einschätzung bestätigt in den Erfahrungen des Lübecker Musiklehrers Hans Niehaus, der während eines dreijährigen Aufenthaltes im Westjordanland in der deutsch-palästinensischen Schule Talitha Kumi gemeinsam mit Kindern und einheimischen Lehrern seine neuen Deutschlernlieder erproben konnte. „Na sowas!? Liederspaß mit Bonobo“ heißen Buch und CD. Das pädagogische Begleitmaterial einschließlich der anregenden Illustrationen wurden von Heidi Niehaus erarbeitet. Das junge Team „erfindenker“ (Fabio Niehaus und Sandro Jahn), die mit diesem Lernprogramm bereits seit 2 Jahren für das Goethe Institut und die ZfA weltweit unterwegs sind, bringen das Buch einschließlich der CD heraus (www.erfindenker.de ). Rolf Zuckowski wird mit seiner Stiftung „Kinder brauchen Musik“ dazu beitragen, dass sich diese gute Idee schnell verbreitet und in möglichst vielen Schulen, besonders in DaZ-Klassen, unterrichtsbegleitend umgesetzt wird.


Fliegendes Klassenzimmer
- Meine Heimat unser blauer Planet

Unsere Stiftung fördert Begegnungen mit geflüchteten Kindern in der mobilen Kuppel des Planetarium Hamburg. Die beliebte Planetariumsshow „Meine Heimat, unser blauer Planet“ mit vielen Zuckowski-Liedern steht dafür ab sofort für die Metropolregion Hamburg bereit.

Um an diesem Projekt teilzunehmen, sollten sich interessierte Schulen (bis Klasse 4), die schon eigene Begegnungsprojekte mit Flüchtlingskindern haben, melden. Die Stiftung übernimmt in Kooperation mit dem Verein „Brücken für Kinder e. V.“ jeweils die Kosten für die einwöchige Aufstellung der mobilen Kuppel des Planetarium Hamburg (Klima-Iglu) in der Turn- oder Pausenhalle.

Es erfolgt eine fachliche Einweisung. Rolf Zuckowski: „Der Erfolg des Pilot-Projekts in der Fridtjof-Nansen-Schule hat mich überzeugt, dass dies ein geeigneter Weg ist, das Verständnis der Kinder für einander zu fördern und mit Musik vielleicht sogar Freundschaften zu stiften.“

„Unsere mobile Planetariumskuppel ist ein Fliegendes Klassenzimmer, das Kindern aller Kulturkreise ein gemeinschaftliches und grenzenloses Erleben von Welt und Weltall ermöglicht. So wie in den Liedern von Rolf werden darin Herz und Verstand gleichermaßen angesprochen. Wir freuen uns daher sehr über diese wunderbare Zusammenarbeit mit Rolf und seiner Stiftung“, sagt Thomas Kraupe, Direktor des Planetarium Hamburg.


Materialien zum Thema:

Heimatplanet Hamburg


Beitrag auf SAT1 Regional:

SAT1 Fliegendes Klassenzimmer

Beitrag auf RTL Nord:

RTL Nord Kurznachrichten Fliegendes Klassenzimmer

Musikinstrumente für die „Marzähnchen“

Die „Marzähnchen“ sind ein Kindergarten im Berliner Ortsteil Ahrenfelde. Hier gibt es viele Familien, die alles andere als reich sind. Die Kinder – behinderte und nichtbehinderte – treffen sich im Musikclub. Dort proben sie für Auftritte, tanzen, singen, musizieren und entwerfen Kostüme und Bühnenbilder.

„Kinder brauchen Musik“ konnte mit einer kleinen Spende die Anschaffung von Musikinstrumenten ermöglichen.

Die Reise des Chores Kikotem aus Guatemala

Wir konnten ein interkulturelles musikalisches Begegnungsprojekt fördern. Kinder aus Guatemala City befreundeten sich mit den Kindern der Alsterfrösche und gaben Konzerte in Hamburg und anschließend in Süddeutschland gemeinsam mit dem Chor des Erich-Kästner-Dorfes in Oberschwarzach.

Bundesverband kleinwüchsige Menschen

Hier konnte unsere Stiftung mit einem kompletten Rock-Instrumentarium für die Kinder und Jugendlichen des Verbandes helfen.

Wir gratulieren den „quietschfidelen Steichern“

Unsere Stiftung finanzierte die Anschaffung der Geigen für dieses schöne Kita-Projekt in Sanitz. Jetzt wurde es mit dem Förderpreis der Hamburg-Mannheimer Versicherung ausgezeichnet. Wir freuen uns mit den Sanitzer Kita-Kindern!

„Das kleine Ich-bin-Ich“

Das Projekt des Vereins „Culture Goes Europe e. V.“ aus Erfurt hat mit dem Musical „Das kleine Ich-bin-Ich“ (nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Mira Lobe) ein musikalisches Projekt zur Zusammenarbeit von behinderten und nicht behinderten Kindern ins Leben gerufen. Insgesamt konnten 30 Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren teilnehmen. Das Projekt fand im September seinen Abschluss mit einer Aufführung in einem Erfurter Theater. Belege der Begleitbücher zur nachhaltigen Verbreitung liegen uns vor.

Erich-Kästner-Kinderdorf

In diesem Kinderdorf leben sozial benachteiligte und traumatisierte Kinder, denen durch das Erlernen des Harfespielens der Weg „vom Schatten ins Licht“ geebnet werden soll. Die wundervolle Wirkung dieses Unterrichts wird von der Leitung des Heimes, Gunda Fleischhauer, in beeindruckender Weise beschrieben.

Musik macht uns gemeinsam stark

„Musik macht uns gemeinsam stark“ heißt das Projekt an der gebundenen Ganztagsschule am Görlitzer Bahnhof in Berlin. Zielsetzung ist, möglichst vielen Kindern der Schule eine musikalische Bildung zu ermöglichen, indem sozial benachteiligte Kinder kostenlos am Chor teilnehmen und Instrumentalunterricht erhalten können. Insgesamt nehmen jährlich etwa 100 Kinder am Musikunterricht teil, viele Kinder stehen auf der Warteliste. Über das Projekt “Musik macht uns gemeinsam stark” hat die Schule einen Fundus an Instrumenten und Noten aufgebaut, die die Schüler kostenlos ausleihen können. Professionelle Musikerinnen und Musiker unterrichten die Kinder einmal wöchentlich während der Schulzeit.

„Auf die Klänge, fertig, los“

Die Kindervereinigung Chemnitz e. V. veranstaltete von April 2008 bis zum Beginn der Sommerferien auf verschiedenen öffentlichen Plätzen der Stadt Chemnitz die Musikinitiative „Auf die Klänge, fertig, los“. Angesprochen wurden Kinder verschiedenster Kulturen und Religionen zwischen 4 und 15 Jahren, bei denen der Musikunterricht im Schulalltag nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Mit Hammer, Säge, Bohrer und verschiedenen Materialien wurden Instrumente gebastelt. Die Begeisterung der Kinder für musikalische Tätigkeiten wurde geweckt, Gruppenzusammenhalt gestärkt und die Konzentrationsfähigkeit wurde ausgebaut.

Haus Mignon

Die in Hamburg-Nienstedten ansässige Einrichtung wurde gegründet um eine ambulante Behandlung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder und Jugendlicher aufzubauen sowie Formen einer anthroposophisch orientierten, heilpädagogischen Frühförderung zu entwickeln. Es wurde eine ambulante Musiktheapie für drei schwer traumatisierte Kinder ins Leben gerufen, die von der Stiftung über ein Jahr finanziert wird.

Kindergarten „Bullerbü“ in Conow / Mecklenburg-Vorpommern

Der Kindergarten bietet kostenfreie musikalische Früherziehung für alle Kinder an. Finanziert wurde dieses Angebot durch verschiedene Spenden, zumeist von Privatpersonen und in der Region ansässigen Firmen. Die Wirtschaftslage ließ eine Sicherung dieser Finanzierung für das Schuljahr 2009/2010 nicht mehr zu, so dass die Stiftung „Kinder brauchen Musik“ dem Antrag dieses Kindergartens gern nachkam.


  • Die „quietschfidelen Steicher“, Aufführung des Chores Kikotem aus Guatemala und Musiker des Bundesverbandes kleinwüchsige Menschen mit den neuen Instrumenten