Förderprojekte

Da unsere Stiftung noch relativ klein ist, will sie sich zur Zeit auf wenige modellhafte Projekte konzentrieren. Trotzdem konnten wir in der Vergangenheit über diese größeren Projekte hinaus hier und da helfen.


Kulturbrücke Görlitz
Die geographische Ländergrenze ist in Görlitz kaum spürbar, das Zusammenwachsen von Bevölkerung und Kultur durch intensiven Austausch ist ein Ziel des Vereins Kulturbrücke Görlitz e.V.. Deren Zirkuspädagogik-Projekt für Kinder und Jugendliche schließt
auch die Band “Cyrkus” mit ein, in der deutsche und polnische Kinder zusammentreffen, um gemeinsam zu komponieren, arrangieren und musizieren. Die Lieder, die hier entstehen, begleiten im Anschluss die Aufführungen des Zirkus. Wir konnten dem Verein helfen, die Ausstattung der Band zu verbessern und zu vervollständigen.


Kutscherhaus e. V. (light up NK – School of Rock)
Der soziokulturelle Verein Kutscherhaus e.V. in Neunkirchen (Saarland) , setzt in einem multikulturellen Quartier verschiedene Projekte für Kinder und Jugendliche um. Im Quartier leben etwa 2.500 Menschen aus über 100 Nationen, darunter überdurchschnittlich viele Kinder und Jugendliche. Der Verein legt Wert auf die Langfristigkeit von Projekten, da sie nachweislich besonders positiv im Quartier zu spüren ist. Das geplante Musical-Projekt „School of Rock“ soll über zwei Jahre mit den Kindern und Jugendlichen einstudiert und auf die Bühne gebracht werden. Zu beachten ist, dass bei der Arbeit mit den Kindern mit einem erhöhtem Probenaufwand zu rechnen ist, da nicht alle Kinder regelmäßig zu den Proben erscheinen. Die Eltern unterstützen ihre Kinder nur bedingt, die Kinder müssen häufig selbst organisieren, wie sie zu den Proben kommen oder kurzfristig auf Geschwisterkinder aufpassen. Bei anderen Projekten führte dies dazu, dass die Kinder von der Teilnahme ausgeschlossen werden. Zudem ist das Projekt inklusiv angelegt, aktuell singen und spielen in dem Ensemble zwei höreingeschränkte Kinder, von denen eins im letzten Musical die Hauptrolle gesungen hat. Der Verein setzt auf Empowerment zurückhaltender Kinder, auf die Stärkung der individuellen positiven Lernerfahrungen außerhalb der Schule, auf Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz, die gefördert werden soll. Der Einsatz von ehrenamtlichen Sprachmittlern unterstützt das Zusammenbringen von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft oder sozialer Schichten, Kennenlernen anderer Lebenswelten und Kulturen. Um allen interessierten Zugang und Teilhabe zu den Aufführungen zu gewähren, sind diese kostenlos.


Fanfarenzug-Academy “Kleine Banditen”
In kleinen Gruppen haben die vier bis siebenjährigen Teilnehmer die Möglichkeit, gemeinsamen Rhythmus zu erleben, zu singen, zu tanzen, verschiedene Instrumente kennenzulernen und erste musikalische Erfahrungen zu sammeln. Die Räumlichkeiten in der Anne-Frank-Oberschule in Strausberg (Märkisch Oderland) bieten eine ideale Umgebung für das musikalische Abenteuer. Die Kurse finden einmal pro Woche statt, um den Kindern regelmäßige Unterstützung zu bieten. Die Academy fühlt sich nicht nur verantwortlich für die Durführung der Unterrichtseinheiten, sie ist darüber hinaus auch sehr aktiv in der Ausbildung junger Leute zu Frühförderern im musikalischen Bereich und darin, die Arbeit des Vereins innerhalb ihres Ortes bekannt zu machen, damit möglichst viele Familien von ihrem Angebot profitieren. Ihr Ziel ist es, bei den Kindern die Begeisterung für die vielfältigen Facetten und Möglichkeiten der Musik zu wecken, gemeinsam mit ihnen die Grundlagen zu erarbeiten und ihnen dadurch die Tür zur Welt der Musik zu öffnen.


Stiftung Kulturpalast Hamburg / Billevue
Das große Stadtteilfest “Billevue”, das im Zweijahresrhythmus vom Kulturpalast veranstaltet wird, stand in diesem Jahr ganz unter dem Motto “Rolfs Vogelhochzeit”. Gut 40 Kinder haben über mehrere Monate das Musical einstudiert und an zwei Tagen auf mehreren Bühnen zur Aufführung gebracht. Durch die Herangehensweise, die offene Aufführungssituation und die Integration von vielen Akteurinnen und Akteuren aus unterschiedlichen Musikgenres und mit
vielfältigen kulturellen Hintergründen, eröffnete die „Vogelhochzeit“ so allen beteiligten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Möglichkeiten der kulturellen Teilhabe. Der gesamte Stadtteil wurde an dem Wochenende zu einem bunten Familienspektakel.


Sängerbund Schwieberdingen
Mit 38 Kindern zwischen 8 und 12 Jahren hat der alteingesessene Sängerbund Schwieberdingen das Musical „Anouk und ihre Reise ans Meer“ einstudiert und zu zwei Aufführungen gebracht. Der Verein ist aktiv an zwei Grundschulen (3.- 6. Klasse) herangetreten und hat die Schülerinnen und Schüler zum eigenständigen Erarbeiten des Musicals animiert. Neben den
wöchentlichen Proben wurde auch ein Probenwochenende durchgeführt. Das Resultat wurde im Sommer 2024 aufgeführt und löste große Begeisterung und Freude nicht nur im Publikum aus. Alle auf der Bühne gestandenen Kinder sind über sich hinausgewachsen und
wünschen sich eine Fortsetzung des Projektes des Sängerbundes. Unsere Stiftung förderte dieses Projekt außerordentlich gern. Zu erkennen, dass Sängerbunde mit langer Tradition Wege finden, Kinder mit einzubeziehen und an den Gesang in der Gemeinschaft heranzuführen, hat uns sehr beeindruckt.


DPFA-Schulen – Melodien der Demokratie
Kinder der ersten bis vierten Klasse hatten in diesem Projekt die Möglichkeit, sich in einem kreativen und außerschulischen Rahmen mit Themen der Demokratie und der Gesellschaft durch Musik zu beschäftigen. Dabei lag der Fokus auf der individuellen Lebenswelt der Kinder. Sie gestalteten die inhaltlichen Grundlagen, die durch ihre Alltagserfahrungen, sowohl in der Schule als auch im familiären Umfeld, geprägt sind. Die Kinder brachten ihre eigenen Erlebnisse als Experten in den Prozess ein und erfuhren dadurch Wertschätzung und Anerkennung. Dieser Prozess wurde durch gemeinsames Musizieren, Üben und Auftritte begleitet, wodurch die Kinder die inhaltliche Auseinandersetzung spielerisch und künstlerisch integrieren konnten. Das erfolgreiche Musizieren verlieh den Kindern Freude und vor allem Selbstbewusstsein. Die kraftvolle Wirkung von Musik, Texte tief ins Ohr fließen zu lassen, wurde genutzt, um demokratische Wertvorstellungen bei den Kindern zu festigen. Freude und Kreativität wurden aktiv mit der inhaltlichen Auseinandersetzung zum Schwerpunkt Demokratie verknüpft. Die Kinder agierten dabei auch als Multiplikatoren gegenüber ihren Eltern, Klassenkameraden und Konzertgästen. Das gemeinsame Texten, Komponieren und Musizieren sowie die Konzerte wurden von zwei pädagogischen Kräften begleitet.


ErzieherInnen und LehrerInnen lernen mit der Leichtlernmethode „Uku-lei-le“ singende Kinder auf der Ukulele zu begleiten
Die Stiftung „Kinder brauchen Musik“ unterstützt das Projekt „Uku-lei-le“ („Ukulele leicht lernen“), bei dem in drei- oder sechsstündigen Workshops Pädagogen, auch ohne musikalische Vorkenntnisse, Zwei- oder Drei-Akkordlieder mit der Ukulele begleiten lernen. Mit der von Rolf Zuckowksi unterstützten Leichtlernmethode „Uku-lei-le“ lässt sich das Gelernte gleich am nächsten Tag im Morgenkreis mit den Kindern umsetzen.
Da diese Methode keine komplizierte Griffweise mit der linken Hand erfordert, können ErzieherInnen mit den Kindern beim Singen direkten Blickkontakt halten und sie so zum begeisterten Mitsingen motivieren. Die Ukulele ist durch ihr Leichtgewicht überall schnell einsetzbar. Die Liedbegleitung und das Singen werden so nach und nach zur Selbstverständlichkeit, und die leichte Spielweise verspricht von der ersten Stunde an Spiel- und Singspass für alle!
Nach dem Kurs können alle Mitarbeiter/innen Vorbild sein und so mit einem Instrument in der Hand wieder mehr „handgemachte“ Musik in der Kita verbreiten. Das Instrument dient allen Mitsingenden zusätzlich als gute Orientierung für Tonhöhe und Rhythmus. Auf diese Weise werden Kinder optimal musikalisch gefördert.
Entwickelt wurde diese Spielweise von Iris Maucher an der Musikwerkstatt Tettnang, gemeinsam mit Thomas Lorenz, Leiter der Musikwerkstatt.
Die Inhouse-Schulungen von „Uku-lei-le“ zu dem gleichnamigen Buch werden von Iris Maucher (Süddeutschland) und ihrer Kollegin Meike Schlegtendal (NRW) zum Teil auch in anderen Bundesländern durchgeführt.
Die Stiftung spendet der Einrichtung, in der die „Uku-lei-le“-Inhouse-Schulung stattfindet, eine von Rolf Zuckowski signierte Ukulele, mit der die ErzieherInnen schon am nächsten Tag das Gelernte in der Einrichtung motiviert und mit Spaß anwenden und künftig das Liedgut mit „handgemachter Musikbegleitung“ begeistert spielen werden.



Liederspaß mit Bonobo
Mit viel Freude sollen Flüchtlingskinder, die in das deutsche Schulleben integriert werden, die deutsche Sprache lieben lernen. „Man lernt singend viel leichter und bekommt schnell eine gute Aussprache.“ Davon ist Rolf Zuckowski überzeugt und fand diese Einschätzung bestätigt in den Erfahrungen des Lübecker Musiklehrers Hans Niehaus, der während eines dreijährigen Aufenthaltes im Westjordanland in der deutsch-palästinensischen Schule Talitha Kumi gemeinsam mit Kindern und einheimischen Lehrern seine neuen Deutschlernlieder erproben konnte. „Na sowas!? Liederspaß mit Bonobo“ heißen Buch und CD. Das pädagogische Begleitmaterial einschließlich der anregenden Illustrationen wurden von Heidi Niehaus erarbeitet. Das junge Team „erfindenker“ (Fabio Niehaus und Sandro Jahn), die mit diesem Lernprogramm bereits seit 2 Jahren für das Goethe Institut und die ZfA weltweit unterwegs sind, bringen das Buch einschließlich der CD heraus (www.erfindenker.de ). Rolf Zuckowski wird mit seiner Stiftung „Kinder brauchen Musik“ dazu beitragen, dass sich diese gute Idee schnell verbreitet und in möglichst vielen Schulen, besonders in DaZ-Klassen, unterrichtsbegleitend umgesetzt wird.

Fliegendes Klassenzimmer – Meine Heimat unser blauer Planet
Unsere Stiftung fördert Begegnungen mit geflüchteten Kindern in der mobilen Kuppel des Planetarium Hamburg. Die beliebte Planetariumsshow „Meine Heimat, unser blauer Planet“ mit vielen Zuckowski-Liedern steht dafür ab sofort für die Metropolregion Hamburg bereit.
Um an diesem Projekt teilzunehmen, sollten sich interessierte Schulen (bis Klasse 4), die schon eigene Begegnungsprojekte mit Flüchtlingskindern haben, melden. Die Stiftung übernimmt in Kooperation mit dem Verein „Brücken für Kinder e. V.“ jeweils die Kosten für die einwöchige Aufstellung der mobilen Kuppel des Planetarium Hamburg (Klima-Iglu) in der Turn- oder Pausenhalle.
Es erfolgt eine fachliche Einweisung. Rolf Zuckowski: „Der Erfolg des Pilot-Projekts in der Fridtjof-Nansen-Schule hat mich überzeugt, dass dies ein geeigneter Weg ist, das Verständnis der Kinder für einander zu fördern und mit Musik vielleicht sogar Freundschaften zu stiften.“
„Unsere mobile Planetariumskuppel ist ein Fliegendes Klassenzimmer, das Kindern aller Kulturkreise ein gemeinschaftliches und grenzenloses Erleben von Welt und Weltall ermöglicht. So wie in den Liedern von Rolf werden darin Herz und Verstand gleichermaßen angesprochen. Wir freuen uns daher sehr über diese wunderbare Zusammenarbeit mit Rolf und seiner Stiftung“, sagt Thomas Kraupe, Direktor des Planetarium Hamburg.

Materialien zum Thema:
Heimatplanet Hamburg

Wir gratulieren den „quietschfidelen Steichern“
Unsere Stiftung finanzierte die Anschaffung der Geigen für dieses schöne Kita-Projekt in Sanitz. Jetzt wurde es mit dem Förderpreis der Hamburg-Mannheimer Versicherung ausgezeichnet. Wir freuen uns mit den Sanitzer Kita-Kindern!

SingRomantik / Gießen
Dem SingRomantik-Projekt der Petrus-Gemeinde in Gießen ist es ein großes Anliegen, möglichst viele Kinder (aus den unterschiedlichen Grundschulen und verschiedensten Herkünften) zusammenzubringen und diese für Musik zu begeistern. Auch theatralische Aspekte werden berücksichtigt: Kinder führen beim Konzert in stilechter Verkleidung und mit eigens dafür geschriebenen Texten durchs Programm. Wir haben die Durchführung des Projektes mit einer kleinen Spende unterstützt. Nach Rücksprache mit den Organisatoren von SingRomantik haben wir entschlossen, das Geld trotz Aufschub der Durchführung des Projektes in der Petrus-Gemeinde auf einem speziellen Sing-Romantik-Konto zu belassen, damit die Durchführung nachgeholt werden kann.

Regionale Schule mit Grundschule Schwaan
Der Förderverein dieser Mecklenburger Schule mit den Klassen 1 – 10 möchte innerhalb ihres Ganztagsangebotes einen Kinderspielmannszug etablieren. Dieser soll auch bei kulturellen Ereignissen in Städtischen Zusammenhängen spielen und so den teilnehmenden Kindern nicht nur das Erlernen eines Instruments, sondern auch die Möglichkeit der Präsentation des Erlernten geben. Mit unserer Spende helfen wir, die ersten Anschaffungen zu finanzieren.

Musikhelden Zittau
Die Kreismusikschule Dreiländereck in Zittau geht mit dem Modell „Musikhelden“ in kooperierende Einrichtungen, in denen sie „Singeklassen“ ins Leben gerufen hat. Hier werden die Kinder also in der ihnen bekannten Einrichtung an das aktive Singen herangeführt. Das Modell läuft dort schon ein paar Jahre, die co-Finanzierung über Elternbeiträge stand nun bei einigen Kooperationspartnern auf der Kippe, so dass wir mit unserer Spende helfen konnten, dass die Kinder weiterhin in ihren „Singeklassen“ bleiben konnten.

Erich-Kästner-Kinderdorf, Oberschwarzach
Die Musiktherapie und der Musikunterricht im Dorf kommt Kindern zugute, die über die Musik oftmals auf einer ganz anderen Ebene schwierige Erlebnisse verarbeiten können. In dem Dorf belebt die Musik den Alltag, erhellt dunkle Stunden. Dort wo der Ausdruck fehlt, können Gefühle fließen, die verarbeitet werden wollen. Wir freuen uns, dass wir durch unsere Unterstützung in dieser Einrichtung dazu beitragen können, dass Musik ein fester Bestandteil im Dorfleben ist.

Gospelprojekt Ruhr
Die 135 Kinder in diesem musikpädagogischen Projekt proben gemeinsam und stehen gemeinsam auf der Bühne. Wir haben uns dazu entschieden, die Monatsbeiträge von 20 Kindern über ein Jahr zu fördern.

Singbus der dt. Chorjugend
Der Sing-Bus vom Deutsche Chorjugend e.V. hat ein neues Programm aufgesetzt; „Kinderchorland – in jedem Ort ein Kinderchor“. Ausgezeichnet wurde es von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien. Mit dem Exponat „Sing-Bus“, hat der Verein ein (Verkehrs)Mittel ins Leben gerufen, dass vor Ort Kinder zum Singen animieren und Ehrenamtlichen Hilfestellung bei der Gründung und Führung eines Chors geben soll. Konkret sind diese Ziele formuliert:

· Gründung neuer Kinderchöre sowie Unterstützung bestehender Kinderchöre in einer langfristig-qualitativen musikalischen und pädagogischen Arbeit v.a. im ländlichen Raum

· Förderung von ehrenamtlichem Engagement und Vernetzung von Kinderchor-Multiplikatoren

· Kinder nachhaltig für das gemeinsame Singen begeistern und an lokale Kinderchöre binden

· Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der gesellschaftlichen Vielfalt durch Initiierung niedrigschwelliger musikalischer Angebote

· Niedrigschwellige kultureller Teilhabe von Kindern insbesondere sozial benachteiligter Kinderunabhängig von sozio-ökonomischen oder kulturellen Hintergründen zu ermöglichen und damit einhergehend auch musikalische Begabungen entdecken.

Mit unserer Spende tragen wir dazu bei, dass der „Sing Bus“ 2021 durch ganz Deutschland fährt.

Mattisburg, Hamburg
Dank der wiederholten Förderung durch die saarländische Firma proWIN, konnten wir die Unterstützung der Mattisburgen von der Stiftung „Ein Platz für Kinder“ ausbauen. In diesen Häusern finden traumatisierte Kinder aus der Kinder- und Jugendhilfe im Alter zwischen vier und elf Jahren temporär ein neues Zuhause. Bei ihnen besteht der dringende Tatverdacht auf Missbrauch, Vernachlässigung oder Misshandlung. Viele dieser Kinder konnten aufgrund der vorliegenden Traumatisierungen und der daraus resultierenden Verhaltensmuster in vorhergehenden Kindereinrichtungen nicht gehalten werden. Die Kinder verbleiben in der Regel zur intensiven Beobachtung für einen Zeitraum von sechs bis 24 Monaten in der Mattisburg. Die Traumatisierungen der Kinder äußern sich in Aggressionen, Zerstörung von Mobiliar sowie anderen Gegenständen, Gewalt gegen sich, das Mattisburg-Personal oder andere Kinder. Die Mattisburg in Hamburg konnte auch 2021 wieder von uns gefördert werden. Die Mattisburg in Halle ist nach ihrer Einweihung in 2019 nun auch voll belegt und nach der Eingewöhnungsphase von Kindern und Mitarbeitern in der Pandemiezeit soll auch hier bald die Musiktherapie Teil des Angebotes werden, wo wir – wieder in Zusammenarbeit mit proWIN – unterstützen werden.

Kinderkunstwerktstatt Seepferdchen
Der gemeinnützige Verein leistet seit vielen Jahren in Berlin-Wedding eine besonders liebevolle Arbeit für Kinder, die teilweise kostenlos, teilweise über den Jobcenter-Zuschuss „Bildung und Teilhabe-Schein“ Klavier- und Gitarrenunterricht erhalten, gemeinsam Singen und kulturelle Erlebnisse teilen. Der Verein steht in seinen angemieteten Räumen Kindern und deren Familien offen. 2016 haben wir diese wertvolle Einrichtung schon einmal mit einer Förderung unterstützt. 2021 konnten wir der Arbeit von Frau Fischbeck und ihrem ehrenamtlichen Team erneut unterstützen.

Festival Momentum Stolberg
Das Klassik Festival Momentum wurde 2014 von Patricia Buzari ins Leben gerufen und feierte im Jahr 2016 Premiere. Seitdem findet es jährlich statt und ist in den letzten Jahren gesund gewachsen. Veranstaltungsort ist das Museum Zinkhütter Hof in Stolberg im Rheinland. Hauptziel ist es, junge Künstler und Kinder zu fördern. Die kulturelle Aufwertung dieser durch Bergbau geprägten Region kommt Kindern und Jugendlichen der Umgebung zugute.

Durch die hohe Internationalität setzt MOMENTUM ein deutliches Zeichen für transkulturelles Miteinander.

Evang. Zinzendorfschulen Herrenhut
Evang. Zinzendorfschulen Herrenhut
Die Ev. Zinzendorfschulen in Herrenhut sind staatl. anerkannte Ersatzschulen, deren engagierte Musiklehrer Schülern der Klassenstufen 5 – 12 mit zwei Projekten die Musikvielfalt und -liebe näherbringen möchten. Zum einen geht es um die Einstudierung und Aufführung des Schöpfungsoratoriums „Und dann war Licht“ von Th. Gabriel zum anderen um ein Probenlager für Oberchor und Unterchor sowie der Schulband, für das wir gern finanzielle Mittel bereitstellen, damit die Kinder auch übernachten können. Diese Kosten sind den Eltern der Region – zusätzlich zu Klassenreisen – nicht zuzumuten.

Singpause Köln e. V.
Der Verein möchte mit der SingPause in den Grundschulen Kinder unterschiedlicher sozialer oder internationale Herkunft, mit den unterschiedlichsten Vorerfahrungen sowie behinderte und nichtbehinderte Kinder erreichen. Die SingPause ist in den teilnehmenden Schulen Teil des pädagogischen Konzeptes und damit für die Kinder bzw. deren Eltern kostenlos. Das Konzept der SingPause basiert auf drei Grundsteinen:
Singen – Pro Schuljahr lernen die Kinder ca. 10 Lieder. Geschöpft wird aus einem internationalen Fundus von Kinder- und Volksliedern. Am Ende der Grundschulzeit haben die Kinder ein Repertoire von ca. 40 Liedern, die sie auswendig singen können.
Systematisch musikalische Ausbildung – Die systematische Ausbildung erfolgt über die Ward Methode. Diese Methode vermittelt rhythmische Schulung, Stimm- und Gehörbildung in kindgerechter, spielerischer Form, so dass die Kinder am Ende ihrer Grundschulzeit Noten lesen können, einfache Lieder vom Blatt singen und Musik bewusst hören können.
Öffentlicher Auftritt in einem Konzert – Am Ende eines jeden Schuljahres werden die in dem Schuljahr erlernten Lieder gemeinsam mit Kindern aus anderen Grundschulen in einem öffentlichen Kulturraum aufgeführt.

In unserem Archiv finden Sie Informationen zu vielen weiteren Förderprojekte.