Standpunkte

„Musik ist ein Elixier für die Gemeinschaft und macht glücklich. Beim Singen steigt der Oxytocin Spiegel, das Vertrauenshormon. Musik verbindet die Menschen miteinander.“
Dr. Eckhart von Hirschhausen – Arzt, Wissenschaftsjournalist und Impulsgeber

„Wenn wir Kinder auf den Weg zum „Olymp“, wenn wir sie auf den Weg zu Kunst und Kultur führen, dann öffnen wir ihnen den Zugang zu einer Welt, in der sie zu ganzen Menschen werden können: In Tanz und Rhythmus, in Ton und Klang, in Malerei und Farbe, in Sprache und Dichtung kommen Gefühl und Geist, Seele und Körper zur Einheit.
In Kunst und Kultur finden Menschen ihre Identität als einzelne und als Gesellschaft – nicht ein- für allemal, aber immer wieder und immer wieder neu. In der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen steht deshalb: „Kinder haben ein Recht auf Kunst und Spiel.“
Johannes Rau – Bundespräsident A.D.

„Neben dem eigentlichen Zweck des Musizierens, nämlich Musik zu erleben, zeigen sich folgende Transfereffekte:
– das Denken der Kinder wird gefördert
– die sozialen Beziehungen in musizierenden Gruppen verbessern sich
– musizierende Kinder haben weniger Angst
– Musizieren verbessert die sprachlichen Fähigkeiten
– Musizieren verbessert das räumliche Vorstellungsvermögen
– Musizieren verbessert bei konzentrationsschwachen Kindern die Konzentration“
Rainer Knappek in „Musizieren – Schlüssel zu ganzheitlicher Entwicklung und erfolgreichem Lernen“ (Hamburger Bündnis für Musikunterricht 2005)

„Bei Chorsängern schlagen die Herzen im Gleichtakt. Das kontrollierte Ein- und Ausatmen ist gesund und kann ähnlich wie Yoga wirken.“
Aus einer Studie der Universität Göteborg im Fachjournal “Frontiers in Neuroscience”

„Musik ist das sozialste Medium überhaupt. Sie führt die Menschen zusammen. Kinder, die musizieren sind weniger anfällig für kriminelle Einflüsse.“
Hans Günter Bastian
(Musikerziehung und ihre Wirkung, Mainz/Berlin, 2000)

„Deshalb ist es so bedauerlich, wenn es an den Schulen keinen Musikunterricht gibt. Denn ein Kind, das von klein auf lernt, wirklich Musik zu machen, lernt etwas über Integration. Es lernt, wie alle verschiedenen Elemente miteinander verbunden sind.
Es lernt, dass es kein einziges Element gibt, das unabhängig für sich allein existiert. Dass das Tempo kein eigenständiges Element ist. Dass auch der Ausdruck kein eigenständiges Element ist.
Alles ist ständig und untrennbar miteinander verbunden.
Ich kenne keine bessere Lektion fürs Leben als diese“
Daniel Barenboim
(Pianist und Dirigent)

„Wer singt oder musiziert schon noch im Kreis der Familie? Dabei zeigen doch zahlreiche Studien, wie wichtig das Musizieren für die Persönlichkeitsbildung eines Kindes auf dem Weg zum Erwachsenwerden ist – und dabei geht es nicht um die gesellschaftliche Stellung, sondern vielmehr um die Fähigkeiten, wie man sich mit der Gesellschaft auseinandersetzt und sich in ihr behauptet. Wir als Musikverleger, als Vermittler zwischen Autoren und Künstlern, sehen uns in der Pflicht, das aktive Musizieren in Deutschland zu fördern.“
Dagmar Sikorski, Mitbegründerin der Stiftung „Kinder brauchen Musik“

„Aktives Singen und Musizieren macht Kinder geduldiger, aufmerksamer, hellhöriger, aufgeweckter, geselliger, auftrittssicherer, entspannter, glücklicher.“
Rolf Zuckowski